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Abordnungen des Heeres (Artillerie), der Luftwaffe, der Marine und eine gesondert ausgebildete Feuerwerker-Truppe der Waffen-SS nahmen die Erprobungen vor. Diese Abordnungen waren am Kaufbeurer Fliegerhorst stationiert und auch in der Kunstanstalt und in Baracken untergebracht. Die Heeresangehörigen haben Proben mit leichten Infanterie-Geschossen durchgeführt. Die Luftwaffensoldaten haben Spezialtorpedos mit panzerbrechender Munition getestet, die Waffen-SS hat Gewehr-Panzergranaten ausprobiert (Panzerfäuste), eine Waffe, die auch als Handgranate eingesetzt werden konnte. Die Panzerplatten für das Probeschießen auf dem Schießstand mussten alle vier Wochen ausgewechselt werden. Die Marine hat Testversuche mit Zündstoffen für Torpedos ausprobiert, ihr Versuchsfeld aber war vorwiegend der Alatsee bei Füssen.
Der oben stehende Text wurde teilweise gekürzt, leicht verändert und mit Bildern ergänzt von Peter Dittert.
Der Text wurde mit freundlicher Genehmigung des Vorstands der
Leutelt-Gesellschaft e.V. entnommen aus dem Buch:
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