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1. Januar: Neugablonz hat 5563 Einwohner. 10. März: Mit dem Verkauf von 22 Gebäuden und 62 ha Baugrund an die Stadt Kaufbeuren zieht sich die IVG vollständig aus Neugablonz zurück. März: Im Lager Riederloh wohnen noch 336 Personen. Ostern: In der ehemaligen Hauptwache, Sudetenstraße 70, in der bis 1952 die Abwicklungsstelle und die Post untergebracht waren, eröffnet der 60-jährige Albert Lang das Gasthaus „Gablonzer Hof". September: Dritter Bauabschnitt der Adalbert-Stifter-Schule fertiggestellt, Unterrichtsaufnahme. Der Bahnbetrieb von Pforzen nach Neugablonz, der 1947 wieder aufgenommen worden ist, ist unrentabel. Die IVG lässt die Schienen im östlichen Teil des in Neugablonz verlaufenden Ringgleises abbauen. Für das Gelände des ehemaligen KZ-Lagers Riederloh II - nach dem Krieg diente die Fläche als Abstellplatz für Fahrzeuge der Südzug OHG - wird ein Bebauungsplan aufgestellt. Die Siedlung erhält 1962 den Namen „Steinholz". 22. November: Weihe der alt-katholischen Kirche durch Bischof Dr. Johannes Demmel. Im Jahresverlauf: Beginn des städtischen Enttrümmerungsprogramms. Jährlich werden bis zu 100000 Mark für die Beseitigung der Bunkerruinen bereitgestellt. |
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