1939 1940 1941 1942 1943 1944 1945 1946 1947 1948 1949 1950 1951 1952 1953 1954 1955 1956 1957 1958 1959    
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    2000                                          

Januar:

Der nördliche Teil der Sudetenstraße zwischen der Hüttenstraße und der nördlichen Stadtgrenze wird zur „Gewerbestraße" umbenannt.

15. Januar:

Eröffnung des ersten städtischen Kindergartens an der Grünwalder Straße.

Frühling:

Der Kameramann und Regisseur Herbert Lander dreht in Neugablonz den Film „Gold aus den Fingern". Der Film dokumentiert am Beispiel von Neugablonz die sinnvolle Verwendung von Mitteln aus dem Marshallplan. Uraufführung am 9. August 1952 beim Heimatfest.

Juni:

Josef Klee eröffnet an der Gewerbestraße die Marien-Apotheke.

Die Marienapotheke in der Gewerbestraße direkt am Neuen Markt im Jahr 2003

Das Sparkassengebäude am Neuen Markt 5 ist fertiggestellt.

8. August:

Die Bayerische Staatsregierung verleiht der Siedlung Kaufbeuren-Hart den offiziellen Namen „Kaufbeuren-Neugablonz". Die Namensgebung hatte sich wegen alliierter und tschechoslowakischer Einsprüche um Jahre verzögert.

September:

Der zweite Bauabschnitt der Adalbert-Stifter-Schule wird der Schulleitung übergeben.

30. September:

Besuch des Bundespräsidenten Prof. Theodor Heuss.

Die Abwicklungsstelle der Fabrik Kaufbeuren beendet ihre Tätigkeit.

November:

Der ehemalige Stadtbaurat von Gablonz, Rudolf Günther, jetzt Architekt in Stuttgart, erstellt einen Generalbebauungsplan für Neugablonz. Die Siedlung ist für 20000 Einwohner geplant.

1. Dezember:

 Die Gablonzer Sport-Gemeinschaft wird in den Turnverein Neugablonz umbenannt.

6. Dezember:

Erster offizieller Wochenmarkt.

Im Jahresverlauf:

Im Bereich Hubertusstraße/Reichenberger Straße entsteht aus Mitteln des Marshallplans die ECA-Siedlung - im Volksmund „Papageien-Siedlung" genannt. Für 1,8 Millionen Mark werden 68 kleine Reihenhäuser und 5 dreigeschossige Blocks zu je 18 Wohnungen gebaut. Der Kraftfahrzeugverkehr, besonders zu Zeiten des Berufsverkehrs, nimmt immer mehr zu. Die Betonfahrbahnen sind zu schmal. Die Sudetenstraße wird verbreitert und erhält provisorische Bürgersteige. Asphaltiert wird die Sudetenstraße erst 1957.

Die Papageiensiedlung im Frühjahr 2003. Durch Um- und Anbauten hat sich das äußere Erscheinungsbild teilweise stark gewandelt und unter Häuser finden Sie auch recht schmucke Ansichten.

Starker Bevölkerungszuwachs. Die Einwohnerzahl steigt um rund 1100 Personen.