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Januar: Der nördliche Teil der Sudetenstraße zwischen der Hüttenstraße und der nördlichen Stadtgrenze wird zur „Gewerbestraße" umbenannt. 15. Januar: Eröffnung des ersten städtischen Kindergartens an der Grünwalder Straße. Frühling: Der Kameramann und Regisseur Herbert Lander dreht in Neugablonz den Film „Gold aus den Fingern". Der Film dokumentiert am Beispiel von Neugablonz die sinnvolle Verwendung von Mitteln aus dem Marshallplan. Uraufführung am 9. August 1952 beim Heimatfest. Juni: Josef Klee eröffnet an der Gewerbestraße die Marien-Apotheke.
Das Sparkassengebäude am Neuen Markt 5 ist fertiggestellt. 8. August: Die Bayerische Staatsregierung verleiht der Siedlung Kaufbeuren-Hart den offiziellen Namen „Kaufbeuren-Neugablonz". Die Namensgebung hatte sich wegen alliierter und tschechoslowakischer Einsprüche um Jahre verzögert. September: Der zweite Bauabschnitt der Adalbert-Stifter-Schule wird der Schulleitung übergeben. 30. September: Besuch des Bundespräsidenten Prof. Theodor Heuss. Die Abwicklungsstelle der Fabrik Kaufbeuren beendet ihre Tätigkeit. November: Der ehemalige Stadtbaurat von Gablonz, Rudolf Günther, jetzt Architekt in Stuttgart, erstellt einen Generalbebauungsplan für Neugablonz. Die Siedlung ist für 20000 Einwohner geplant. 1. Dezember: Die Gablonzer Sport-Gemeinschaft wird in den Turnverein Neugablonz umbenannt. 6. Dezember: Erster offizieller Wochenmarkt. Im Jahresverlauf: Im Bereich Hubertusstraße/Reichenberger Straße entsteht aus Mitteln des Marshallplans die ECA-Siedlung - im Volksmund „Papageien-Siedlung" genannt. Für 1,8 Millionen Mark werden 68 kleine Reihenhäuser und 5 dreigeschossige Blocks zu je 18 Wohnungen gebaut. Der Kraftfahrzeugverkehr, besonders zu Zeiten des Berufsverkehrs, nimmt immer mehr zu. Die Betonfahrbahnen sind zu schmal. Die Sudetenstraße wird verbreitert und erhält provisorische Bürgersteige. Asphaltiert wird die Sudetenstraße erst 1957.
Starker Bevölkerungszuwachs. Die Einwohnerzahl steigt um rund 1100 Personen. |
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