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1. Januar: In Kaufbeuren-Hart sind 754 Einwohner gemeldet. Frühjahr: Kaufbeuren-Hart kann ohne Passierschein betreten werden. 2. Juni: Erste öffentliche Siedlerversammlung (späterer Siedlerrat) im Lager Riederloh. 20. Juni: Währungsreform: Kaufbeuren-Hart zählt 352 Haushalte mit 1150 Personen (ohne Lager Riederloh) und 156 Betriebe mit 1470 Beschäftigten. Einschließlich der Baracken sind 348 Wohnungen mit 8200 m2 Wohnraum und 152 Betriebsstätten mit 9500 m2 Betriebsfläche vorhanden. Die Gablonzer Industrie im Raum Kaufbeuren-Buchloe-Marktoberdorf erzielte bisher einen Umsatz von über 100 Millionen Reichsmark. Durch die Währungsreform gerät die Gablonzer Industrie vorübergehend in eine schwere Krise, weil die Menschen für die wertvolle D-Mark hauptsächlich lebensnotwendige Güter kaufen. Von 6000 Beschäftigten sind zeitweise 4500 arbeitslos. Juli: Errichtung einer Polizeidienststelle in Kaufbeuren-Hart. 15. Juli: Erste Sitzung des Siedlerausschusses, der kommunale Belange von Kaufbeuren-Hart aufgreift und gemeinsam mit der Stadtverwaltung Kaufbeuren regelt. Später bürgert sich der Name „Siedlerrat" ein. 7. Oktober: Die Wirtschaftsstelle Kaufbeuren-Hart wird zur Nebenstelle des städtischen Einwohnermeldeamtes. Im Jahresverlauf: Ernst Schöttner eröffnet an der Perlengasse/Ecke Kreuzstraße das „Knusperhäuschen" (zweite Gastwirtschaft nach der „Wahrheit" am Ort). |
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